Irgendwo
zwischen zwei Engagements kommt Hunger auf, es sind noch ein paar hundert
Kilometer bis zum Auftrittsort. Dann, die Erlösung. Das Zeichen -
Raststätte. Die Zeit drängt, schnell einen Hamburger oder eine Bratwurst
mit Pommes, einen Schokoladeriegel für unterwegs und weiter geht's.
Auf das
Fitnesstraining am Morgen wurde, wegen Zeitmangels auch schon
verzichtet - man möchte nicht zu spät ankommen. Es ist Stau angesagt und
es steht, wie immer, viel auf dem Spiel.
Am
Auftrittsort angekommen, geht's rein in die Umkleide, wo auch schon
wieder kleine Häppchen aus Weißbrot und irgendeiner Wurst und schon
wieder - Schokoriegel auf dem Tisch
stehen.
Dann ab
auf die Bühne. Auftritt grandios > danach, noch verschwitzt ins Auto und
zurück auf die Autobahn.
Zum Essen war keine Zeit. Diese jedoch drängt
schon wieder ... und dann kommt das erlösende Schild: Raststätte. Schnell
einen Hamburger samt Schokoriegel und einen Zuckerstrotzenden Softdrink
zu Gemüte geführt, und weiter geht's auf dem Weg zur nächsten
Event- Location.
Es ist
dieser verflixte Kreislauf zwischen Stress,
Show- Auftritten und Entspannung,
der mir persönlich und oft auch meiner Gesundheit - sehr zu schaffen macht.
Entspannung? Ja, das gibt es. Zur Genüge. Zeiten, in denen so gut wie gar
nichts läuft. Hauptsächlich in den ersten Monaten des Jahres. Also keine
Ausrede, zumindest diese Zeit zu nutzen, etwas für sich und das
ausgewogene
Seelenleben zu tun.
Ich bin
seit über 25 Jahren Jogger und tue mich jedes Mal schwer, nach einer
längeren Pause wieder anzufangen. Das betrifft sicherlich auch das Thema
gesunde Ernährung.
In meinem
Büro steht eine Fitness- Konstruktion Marke Eigenbau. Die jedoch, nutze
ich beinahe jeden Tag. Sport hilft mir - wie den meisten Menschen die
selbigen betreiben, Stress abzubauen. Natürlich ist die Körperliche
Fitness und das Thema
Muskelaufbau für Künstler essentiell. Letzteres
natürlich nur für Showkünstler, deren
Showprogramm diese Fitness
erfordert. Bei mir - ist das so.
Zum Thema
Fitness, Sport und Ernährung.
Auf der
Basis von Hamburgern, Schokolade und Pommes, kann man sicherlich keine
nachhaltig guten sportlichen Leistungen erwarten.
Ich
hasse Müsli - Abgrundtief.
Dennoch steht es bei mir in letzte Zeit
immer öfter auf dem Frühstückstisch. Zur geschmacklichen Verfeinerung
noch etwas Banane und Kiwi hineingeschnitten, lässt es sich dann ja auch
einigermaßen aushalten.
Und warum
tue ich mir das alles an?
Aus dem
einzigen Grunde, weil nur ich verantwortlich bin dafür, wie lange ich dem
Druck des Show- Entertainment- Business unbeschadet standhalten
möchte und kann. Auch geht es mir generell - jeden Tag, an dem ich mir
etwas Gutes antue, sei dieses "Antun" im Moment auch noch so hart - immer
erheblich besser.
Sport,
gesunde Ernährung und sowohl körperliche, als auch geistige Fitness sind
das Lebenselexir schlechthin. Nicht nur für Künstler